Energieeffizienznetzwerk Reginee OWL

Das Reginee-Energieeffizienznetzwerk OWL ist Teil der bundesweiten Initiative Energieeffizienznetzwerke (IEEN).
Das Netzwerk ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft. Initiator und Träger des Projekts ist der VEA – Verband der Energie-Abnehmer.

8 – 12 Unternehmen nehmen über 4 Jahre lang dreimal jährlich an gemeinsamen Treffen teil und erarbeiten Energieeinsparpotenziale, teilen ihre Erfahrungen zu dem Thema mit und legen Themen fest, zu denen sie mehr Informationen wünschen.

 
 

Die Teilnehmer-Treffen finden jedes Mal in einem der Partnerunternehmen statt, sodass jeder Teilnehmer einen Eindruck von den anderen beteiligten Unternehmen erhält, intensiviert durch Betriebsrundgänge.

Der VEA organisiert die Treffen. Auf jedem Treffen gibt es Fachvorträge zu Themen, die von den Teilnehmer-Unternehmen gewünscht werden. Ebenso wird über energiewirtschaftliche und -rechtliche Neuerungen informiert. Außerdem wird durch den VEA eine Effizienzberatung durchgeführt.
Die Energie-Effizienzberatung ist ein Baustein des Netzwerks. Hier wird individuell bei jedem einzelnen Teilnehmer-Unternehmen geschaut, welche Energiesparmaßnahmen sinnvoll wären.

 
 

Damit erhält jeder Betrieb ein Maßnahmen-Paket, dass er je nach Investitionskosten kurz-, mittel- oder langfristig umsetzen kann. Die Themen für die Fachvorträge werden von den Teilnehmer-Unternehmen gewählt. Es gibt eine Beispiel-Liste für mögliche Themen (s.u.). Das können sein Energiemanagementsystem, Batteriespeicher, Druckluft, Abwärmenutzung, etc. Eine online-Plattform ermöglicht es den teilnehmenden Unternehmen, sich zusätzlich zu informieren und auszutauschen.

September 2022

Klimainitiative der IHK
Gemeinsam klimaneutral bis 2030
Schildmeyer hat sich der Klimainitiative der Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen in Bielefeld und die IHK Lippe in Detmold, die im Frühjahr 2022 ins leben gerufen wurde, angeschlossen.

Die Region will mutig vorangehen!

„Wir möchten mit der Initiative einerseits die sehr engagierten Betriebe und ‚Vordenker‘ in OWL einbinden und andererseits weitere Unternehmen zum Mitmachen motivieren, die einen beschleunigten Zugang zum Thema suchen. Unsere Initiative wird zeigen, dass die Wirtschaft kein Bremser beim Klimaschutz ist, sondern mutig voranschreitet. Denn viele Unternehmen in OWL übernehmen bereits Verantwortung für den Klima- und Umweltschutz“, sagt IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven.

Ambitioniertes Ziel gesteckt!

Das durchaus ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden, ist gemeinsam mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern beider IHKs entwickelt worden. Die Bundesregierung hat sich auf das Zieljahr 2045 verständigt, die EU auf das Jahr 2050.

Konsequentes Handeln fördern!

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind ohne Zweifel Megatrends und erfordern konsequentes Handeln. „Viele Firmen beschäftigen sich mit der eigenen Klimaneutralität und wollen dieses Ziel in absehbarer Zeit erreichen. Das greifen wir mit unserem Angebot einer eigenen Klimainitiative der Wirtschaft in OWL aktiv auf“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke.

 
 

Selbstverpflichtung annehmen!

Um sich an der Initiative zu beteiligen, benötigen die Firmen nicht viel: „Die Unternehmen müssen eine freiwillige Selbstverpflichtung unterschreiben, die einige Spielregeln enthält“, erklärt Petra Pigerl-Radtke den bewusst einfach gehaltenen Prozess. Um Klimaneutralität zu erreichen, soll die individuelle betriebliche Energieeffizienz verbessert und der Einsatz von Erneuerbaren Energien ausgebaut werden.

Hilfe bei der Bilanzierung!

„Wir stellen ein Bilanzierungstool zur Verfügung, mit dem die Teilnehmenden der Klimainitiative OWL einmal pro Jahr ihre CO2-Bilanz für den Unternehmensstandort ermitteln können und uns damit Daten für die Gesamtbilanz liefern“, ergänzt IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Sievers. „Die unternehmensspezifischen Bilanzdaten sind auch die Basis für ein freiwilliges Benchmarking.“

Plattform für Austausch schaffen!
Die Initiative soll vor allem auch als Plattform für den Austausch über gute Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität dienen. Stefan Sievers. „Wir wollen zeigen, was geht und wie es geht.“ Zusätzlich zur Klimainitiative bieten die beiden regionalen IHKs unter anderem jährlich die „Energie-Scouts OWL“ an. Bei dem Wettbewerb erkunden 168 Auszubildende Energieeinsparpotenziale in 40 Unternehmen. Beide IHKs laden zudem fortlaufend zu Veranstaltungen im Umwelt- und Energiebereich an, ebenso bieten sie individuelle Beratungen für Mitgliedsunternehmen.

Autor: Volksbank Herford-Mindener Land

 
 

Was verspricht sich Schildmeyer von der Teilnahme an der Klimainitiative?
Christiane Kemper antwortet: Wir versprechen uns einen Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, zumal auch weitere Unternehmen aus der Möbelbranche bei der Initiative vertreten sind. Warum das Rad neu erfinden, wenn ein anderes Unternehmen bereits Erfahrungen gesammelt hat? Für unser nächstes großes Projekt, Austausch der Heizung in Werk II, werden wir auf jeden Fall netzwerken und uns mit anderen Unternehmen austauschen, um die für Schildmeyer optimale Lösung zu finden. Denn eines steht fest, eine Gasheizung soll es nicht wieder werden. Natürlich ist die Teilnahme an der Klimainitiative auch gut für unser Image. Immer mehr unserer Kunden fragen nach Nachhaltigkeitsbestrebungen in unserem Unternehmen und da hat Schildmeyer schon einiges zu bieten.“



Januar 2022:

Schildmeyer zum klimafreundlichen Unternehmen ernannt

Schon seit etlichen Jahren befasst sich Schildmeyer mit dem Thema Klimaschutz und dem Einsatz erneuerbarer Energien. So wurde in den letzten Jahren in zwei BHKW´s, LED-Beleuchtung und Photovoltaik investiert.

In 2021 beschritt Schildmeyer den Weg zum klimafreundlichen Unternehmen mit Unterstützung des Zertifizierers Climate extender GmbH. Eine umfangreiche Datenaufnahme wurde durchgeführt, um den CO2-Fußabdruck des Unternehmens Schildmeyer zu ermitteln. Hierin eingeflossen sind die direkten Energieverbräuche fossiler Brennstoffe, aber auch Kriterien wie Mitarbeiterwege, Wege der Logistik und produzierte Abfälle.

Der ermittelte CO2 Ausstoß wird nun durch den Kauf von Anteilen an zertifizierten Klimaschutzprojekten nach Gold Standard kompensiert.

Dazu Christiane Kemper, Prokuristin und Gesellschafterin bei Schildmeyer und verantwortlich für den Klimaschutz: „Klimaschutz ist ein Thema, das mir schon lange am Herzen liegt. Natürlich können wir als produzierendes Unternehmen nicht zu 100% klimaneutral werden. Aber wir können jedes Jahr ein Stück besser werden und das streben wir an. Durch den Kauf von Klimaschutzzertifikaten tragen wir zum Ausgleich unseres verbleibenden CO2-Ausstoßes dazu bei, dass auch in Schwellenländern, in denen staatliche Förderung kaum stattfindet, Klimaschutz vorangetrieben werden kann.“

Neben dem Klimaschutz geht es aber auch um weitere Faktoren des nachhaltigen Handelns. Dazu gehören z.B. Kampf gegen Armut und gegen Hunger. Die Klimaschutzprojekte verfolgen unterschiedliche Ziele, die neben dem Klimaschutz auch immer den Menschen im Auge haben. So gibt es eine Einteilung in 17 Ziele (siehe 17ziele.de), von denen Klimaschutzprojekte immer eine Auswahl beinhalten.

Die gewählten Klimaschutzprojekte, an denen sich Schildmeyer beteiligt, umfassen die folgenden Ziele:

Ziel1: Keine Armut, Ziel 2: kein Hunger, Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen, Ziel 4: Hochwertige Bildung, Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie, Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Ziel 9: Industrie, Innovation, Infrastruktur, Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, Ziel 15: Leben an Land, Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele.




Auf dem Weg zu Grün

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